Lebenszeichen

hallo liebe Blogleser. Ja, es gibt uns noch. Und es geht uns (meistens) gut. Die Zwillinge sind ende Januar drei geworden, und Rebekka feiert morgen auch ihren ersten Geburtstag. 

Esthi hat alle Hände voll zu tun, mit unseren drei Wirbelwinden, daneben managt sie noch den Haushalt und ihren 40% Job im Haus.

Romans Engagement in der Druckerei wird auch immer etwas grösser. Aber er bemüht sich meist um 17 Uhr zuhause zu sein, damit er sich dann etwas um die Kinder kümmern kann, damit Esthi wenigstens einmal täglich etwas erledigen kann, ohne dass ihr zwischen einem und drei Kindern am Hosenbein hängen.

Michelle ist ein aufgestelltes und sehr wiffes Mädchen. Sie macht 34 teilige Puzzels schon fast ganz alleine, bei einem 2000 Puzzels welches Roman vor einer weile mal begonnen hatte, meinte sie nach einigem zuschauen: “ich mue glaub do chli am Papi go helfe, de chunt da nid so drus.” Ihr Sprachwahl ist sehr spannend, wir bekommen den verbalen Spiegel täglich von ihr um die Ohren gehauen. An ihrem Geburtstag haben wir belegte Brötli gemacht. Natürlich haben Michelle und Elia geholfen, die Brötchen mit Scheibenkäse, scheinen ihr dabei besonders lecker ausgesehen zu haben: “Worschindli wet ich denn so eis zum Znacht!”, wobei zu erwähnen ist, das “worschindli” ihr momentanes lieblings Wort ist, dass in jedem fünften Satz vorkommt.

Elia ist der kreative Kopf in unserer Familie, gerne zeichnet er, sehr detailierte Gemälde, auch Duplo baut er sehr gerne. Türme voralle, zuerst waren es mehr Säulen dafür so hoch, dass er zum Bauen auf einen Stuhl stehen musste. Dann nach einem Besuch von Götti Stef wurden die Türme breiter mit verschiedenen Etagen und vorallem symetrisch. Wo seine Phantasie auch riesig ist, erfahren wir, wenn wir unterwegs sind. Traktoren, Höfe und Wiese sind meist in seinem Besitz oder sie gehören Michelle und er erzählt uns dann, wo er seine Chälber und Kühe auf die Weide bringt und welchen Traktor er in welcher Scheune stehen hat.

Rebekka ist ein wahrer Sonnenschein. Sie ist eigentlich immer zufrieden, lächelt alle an und seit einigen Tagen winkt sie auch allen zu, vorallem sobald sie “tschüss” , oder “hoi” irgendwo hört. Seit Weihnachten steht sie auch schon alleine, und selber laufen ist nur noch eine Frage der Zeit.

Liebe Grüsse eure Wetzels

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Neues von der Nordstrasse

Hallo Zusammen
Schon lange her, seit Ihr von uns gehört habt. Ich habe in letzter Zeit öfters die Video-Cam auf unsere Kids gehalten. Hier ein Zusammenschnitt.
Viel Spass!

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Willkommen Rebekka

Seit dem 3. März 2014 sind wir zu fünft unterwegs. Herzlich Willkommen bei uns Rebekka. Wir freuen uns sehr über das Geschenk, dass wir mit dir bekommen haben…

Der Start verlief zwar etwas holprig, Rebekka musste wegen einem Infekt nach der Geburt 10 Tage auf der Neonatalogie liegen, danach hat Esthi einen Infekt erwischt. Aber nun ist alles Bestens, wir haben uns als Familie eingelebt und freuen uns zu Fünft das Leben (und teils kurze Nächte) zu erleben.

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update

Natürlich ist ausserhalb des Blogs die Zeit nach unserem Bootsausflug nicht stehen geblieben, ganz im Gegenteil, sie rast. Vor bald einem Monat haben wir den 2. Geburtstag von Michelle und Elia gefeiert, die beiden sind fit, haben jeweils Energie für Zwei, schwatzen den ganzen Tag und  sind – nebst dem, dass sie manchmal tierisch mühsam sind – einfach nur goldig.

Wie Ihr den Bildern ansehen könnt, ist auch bereits der nächste Nachwuchs unterwegs. Nein, es ist diesmal nur eines. Ja, es ist gewollt, wir sind uns der auf uns zu kommenden Tage und Situationen (teilweise) bewusst und wir freuen uns. Die Zwillinge wollen das Baby jetzt schon dauernd “useneh” und das Kleine selbst scheint auch nicht mehr unbedingt lang an seinem jetzigen Platz bleiben zu wollen.

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Überreich beschenkt

Am vergangenen Samstag waren wir bei Bekannten, ebenfalls eine Familie mit Zwillingen, zum Zvieri und Znacht eingeladen. Sie hatten im Vorfeld bereits einmal erwähnt, dass sie diverse Dinge, vor allem Kleider, noch im Keller hätten, die sie am liebsten einer Zwillingsfamilie weitergeben würden. Zuerst aber genossen wir die feinen Schoggi-Flans und die Caramelköpfli. Zudem kümmerten sich die drei Jungs der Familie super um unsere beiden Kleinen, was bei dem Altersunterschied nicht selbstverständlich ist. Und wir erwachsenen konnten uns etwas unterhalten.

Nach dem ebenfalls sehr feinen Znacht und einem Espresso stiegen wir dann in den Keller hinab. Nun um es kurz zu machen, wir füllten den Multivan unserer Gastgeber randvoll mit Zügelkisten voller Kleider, zwei Laufvelos und einigen Kleinteilen. Beim raustragen, hörte ich, wie meine Frau meinte, ob ich mir bewusst sei, dass ich da gerade ein Vermögen rum transportiere. Oh ja ich bin es mir bewusst. Und ich staune einmal mehr, wie reich wir immer wieder beschenkt, werden. Nur schon, dass wir bisher nur wirklich sehr wenig Kleider für unsere Kinder selbst kaufen mussten, dass wir immer wieder von verschiedensten Seiten her beschenkt werden. Sei es mit Kleidern, aber auch so oft mit Hilfsangeboten, mit Hütediensten und kleinen Gesten, die uns staunen und wirklich dankbar sein lassen.

Und wir sind uns auch sehr sehr wohl bewusst, dass es nicht selbstverständlich ist, dass wir einfach “erben” können, was andere teuer zusammengekauft haben. Wir geben, wenn wir denn dürfen gerne etwas an die “Erbstücke” und/oder geben auch sehr gerne weiter, was wir nicht mehr brauen oder zuviel haben. So wird zum Beispiel auch der “frisch geschlüpfte” Cousin von Elia und Michelle von der bei uns im Keller gestrandeten Kleiderflut profitieren.

Wir staunen wirklich immer wieder über unser soziales Netzwerk, dass für uns immer mal wieder zur Wundertüte wird! Danke euch allen!

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Auf und im Rhein

Es ist Sonntag, wir sind eben von unserem Sonntagschullager zurückgekehrt, es ist warm und wir beschliessen den Nachmittag auf dem schwiegerelterlichen Fährboot zu verbringen. Ja du liest richtig, wir wagen uns mit unseren Zwillingen auf ein Boot auf einem Fluss. Wir haben das Privileg in der Nähe des Rheins zu wohnen als Eglisauerin ist meine Frau ein Rheinkind und ich bin als gebürtiger Schaffhauser auch zeit meines Lebens am liebsten im Rhein am Baden. So ist es für uns selbstverständlich, dass auch unsere Kinder mit dem Element “Rhein” in vertraut sein sollen. Den allerersten Rheinausflug machten wir als Familie auf die Leise Tour. Mit Schwagers Stachelkraft genossen wir die Rheinlandschaft auf und um den Rhein von Büsingen. Tags darauf dann mit den Schwiegereltern auf dem Motorboot in der Region Eglisau.

Natürlich haben wir gute Schwimmwesten für unsere Kinder besorgt und wir sind froh, wenn wir – wie am vergangenen Sonntag – jemand zusätzlichen dabei haben. Denn immerhin sind unsere beiden Kleinen sehr auf Entdeckertour im Moment und so sind wir froh um jedes zusätzliche Auge und jede zusätzliche Hand.

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Unser stolzer Kapitän

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Das Grosi ist hoch im Kurs, nicht nur bei Michelle

Elia ist der geborene Kapitän. Das Motörle macht ihm riesig Spass und auch das Winken den anderen Bottsführern ist Ehrensache für ihn. Sowieso sind beide am Sonntag, bei diesen vielen Botten kaum aus dem Winken rausgekommen…

Natürlich haben wir immer mal wieder eine Pause eingelegt. Dieses Mal haben wir ein kleines aber schönes Sandsträndli gefunden. Dort konnten Elia und Michelle etwas plantschen und sändele und wir Erwachsenen konnten ein paar Züge im Rhein schwimmen. Auch Michelle wagte einige Schritte in den Rhein auf mich und die Mami zu. Und so ging es nicht lange bis sie ihre Angst überwunden hat und mit uns im Rhein badete. Wir haben das Gefühl, das Mädchen wird bald schwimmen. Elia hält sich da eher zurück. Ihm ist das Rheinwasser einfach ein bisschen zu kalt…

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Der Sommer ist zurück

Wenn auch wir in den Büros wieder unter der plötzlichen Wärme leiden, so gibt es doch einige, die es geniessen können. Bis die Lippen blau, der ganze Körper von Hühnerhaut überzogen ist und zittert. Aber Spass machts trotzdem!

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Ferien am Meer

Wir haben bereits unsere Ferien hinter uns. Ende Mai waren wir für eine Woche in Elba im Villagio Innamorata. Unsere Kinder waren also zum ersten Mal am Meer. Entsprechend haben sie auf das komische Wasser reagiert, dabei war aber nichtmal das Salzwasser das Problem, die Brandung fanden sie (bis zum letzten Tag) eher “gfürchig”. Aber den Sand haben sie voll genossen.

Wir waren auch öfter sin den Orten in der Umgebung unterwegs. Dabei hatten immer alle riesige Freude an den “Gemini”. Auch in den Restaurants und in der Unterkunft selbst wurden wir immer super behandelt. Familien scheinen wirklich willkommen auf Elba.

Auch die Hin- und Rückfahrt gingen relativ rund über die Bühne. Die Hinfahrt über Nacht war dabei natürlich ruhiger. Auf der Rückfahrt wollte vor allem Michelle nicht schlafen, sie hätte ja etwas verpassen können…

Nun es war wirklich schön auf Elba, wir habens genossen, und es war ziemlich sicher auch nicht das letzte Mal das wir auf dieser Insel Ferien gemacht haben.

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Mein Sohn

Vergangen Samstag war es. Wir sassen auf unserm Ehebett und gaben unseren Kindern den Schoppen. Ein Ritual das sich so eigentlich Abend für Abend wiederholt. Mal trinkt Michelle bei mir, mal Elia. Soweit war also nichts aussergewöhnlich. Nun lag Elia aber wirklich wie ein Baby in meinen Armen, so das es dazu kam, dass wir uns während er seinen Schoppen trank tief in die Augen blickten. Er schien dabei genau so vertieft in meinem Blick gewesen zu sein, wie ich es war. Und plötzlich schoss es mir durch den Kopf: “Das ist mein Sohn”, nicht das mir Michelle weniger wert wäre, dass hat damit gar nichts zu tun. Mehr einfach das Gefühl, dein Kind, deine Verantwortung, dein Geschenk. Mich überfluteten Dankbarkeit, Ehrfurcht, Glück und Stolz gleichzeitig. Ein grandioses Gefühl Vater von zwei so genialen Kindern zu sein…

Meine über alles geliebten Kinder

Meine über alles geliebten Kinder

 

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Ferien gebucht

So, unsere Sommerferien (wenigstens der erste Teil) ist gebucht.

Eine Woche Elba Ende Mai. Wir freuen uns jetzt schon tierisch darauf mit unseren Zwillingen eine Woche am Meer zu verbringen. Die Hin- und Rückfahrt wird hoffentlich kein all zu grosses Problem sein…

Unser Appartement befindet sich am Südzipfel der Insel, in der Nähe von Capoliveri. Am Strand der Verliebten (Inamorata) werden unsere Kinder ihren ersten Schluck Meerwasser geniessen. Wir hoffen jetzt schon auf einen heissen Frühling, damit das Meer dann schön warm ist!

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